Zehn Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul
Im Zusammenhang mit dem Schusswechsel vor dem israelischen Konsulat in Istanbul am Dienstag haben die türkischen Sicherheitskräfte zehn Menschen festgenommen. Unter den Festgenommenen seien zwei der Angreifer, die bei der Schießerei verletzt wurden, meldete die Nachrichtenagentur Anadolu am Mittwoch. "Die Zahl der Festgenommenen, einschließlich der beiden Terroristen im Krankenhaus, ist auf zehn gestiegen", zitierte Anadolu einen Ermittler.
Vor der diplomatischen Vertretung Israels im Geschäftsviertel Levent hatten am Dienstag mehrere Angreifer das Feuer auf Polizisten eröffnet, die daraufhin zurückschossen. Ein Angreifer wurde der Regionalverwaltung zufolge getötet, zwei weitere wurden verletzt. Auch zwei Polizisten erlitten Verletzungen. Israelische Diplomaten befanden sich nicht in dem Gebäude.
Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. In türkischen Medienberichten hieß es, der getötete Angreifer habe Verbindungen zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gehabt. Das israelische Außenministerium und der US-Botschafter in der Türkei gingen davon aus, dass ein gezielter Angriff auf das Konsulat geplant gewesen sei.
H.Roldan--HdM