Brandenburgs Ministerpräsident Woidke rät von Koalition mit Linkspartei ab
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich gegen ein rot-grün-rotes Bündnis in Berlin ausgesprochen. "Ich kann meiner Partei in Berlin nur raten, von einer Koalition mit den Linken Abstand zu nehmen", sagte Woidke dem "Tagesspiegel" und den "Potsdamer Neueste Nachrichten" laut Mitteilung vom Donnerstag. "Die Partei im jetzigen Zustand darf nicht regieren."
Die Berliner Linke sei in Teilen antisemitisch und offen für kriminelle Clans, sagte Woikde weiter. Sie stehe für eine Schwächung von Polizei und Justiz. "Das wäre ein Sicherheitsrisiko für Berlin", sagte Woidke. Zudem schadeten die "Enteignungsfantasien" der Linken dem Wohnungsbau und der Wirtschaft in der Hauptstadtregion.
Die Linke hatte mit Spitzenkandidatin Elif Eralp die Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus am Sonntag gewonnen. Noch am Wahlabend tauchte der berüchtigte Clanchef Issa Remmo bei der Wahlparty des Neuköllner Bezirksverbands auf, ebenso anwesend war ein propalästinensischer Aktivist, der wegen israelfeindlicher Positionen in der Kritik steht.
U.Miranda--HdM