Letzte Nachrichten
Landeswahlleiter: Fehler bei Briefwahl in Hessen ohne Auswirkungen auf FDP
Die von der hessischen Landeswahlleitung in der Nacht zum Montag gemeldeten Probleme in einem Briefwahlbezirk in der Stadt Oberursel bei der Landtagswahl haben offenbar keine Auswirkungen auf das Endergebnis. "Selbst wenn die FDP in diesem Bezirk keine Stimme bekommen würde, verändert sich nichts", sagte Landeswahlleiter Wilhelm Kanther der Nachrichtenagentur AFP. Die Partei werde dadurch nicht unter die Fünfprozenthürde rutschen.
Zentralrat der Juden fordert Konsequenzen nach Feiern zu Hamas-Angriff in Berlin
Nach Solidaritätsbekundungen mit dem Hamas-Angriff auf Israel in Berlin hat der Zentralrat der Juden Konsequenzen gefordert. "Bei jedem, der das Morden durch die Hamas auf deutschen Straßen bejubelt und aus diesem Anlass Süßigkeiten verteilt, muss geprüft werden, welche Konsequenzen durch den Rechtsstaat gezogen werden", erklärte der Verband am Montag. Die muslimischen Verbände in Deutschland hätten es "leider versäumt, sich hierzu und zum Krieg in Israel klar zu positionieren".
Armee: Israel erlangt Kontrolle über von Hamas überfallene Orte zurück
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben in den von der Hamas angegriffenen Orten wieder die Kontrolle. "Wir haben die Kontrolle über die Orte", sagte Armeesprecher Daniel Hagari am Montag über die südisraelischen Gebiete in der Nähe des Gazastreifens. Allerdings könnten sich noch "Terroristen" in der Region aufhalten.
Steinmeier: Können Jubelfeiern für Hamas in Deutschland "nicht dulden"
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Israel nach dem Großangriff der im Gazastreifen herrschenden Palästinenserorganisation Hamas die "volle Solidarität" Deutschlands versichert. "In dieser schweren Zeit steht Deutschland fest an der Seite Israels - darauf kann sich das israelische Volk und darauf können sich auch Jüdinnen und Juden in Deutschland verlassen", sagte Steinmeier am Montag bei einer Veranstaltung in seinem Berliner Amtssitz Schloss Bellevue.
Seit einer Woche in Saarbrücken vermisster Junge tot in Saar gefunden
Ein seit einer Woche in Saarbrücken vermister fünfjähriger Junge ist tot in der Saar gefunden worden. Eine Passantin entdeckte am Montagmorgen einen leblosen Körper in dem Fluss und rief die Polizei, wie ein Polizeisprecher in der saarländischen Landeshauptstadt sagte. Es habe sich bestätigt, dass es sich um den vermissten Jungen handle. Die genaue Todesursache sei Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Getötetes Ehepaar auf Pferdehof in Hessen: Urteil neun Jahre nach Tat rechtskräftig
Im Streit um Mietzahlungen tötete er zusammen mit seinem Vater ein Ehepaar - mehr als neun Jahre nach der Tat auf einem Pferdehof ist das Urteil gegen einen Mann aus Hessen nun rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe teilte am Montag mit, dass er die Revision gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt am Main aus dem Juli 2021 verworfen habe. (Az. 2 StR 37/22)
Bis September schon mehr Asylanträge als 2022 insgesamt
Bis einschließlich September wurden in diesem Jahr über 250.000 Asylanträge gestellt - und damit schon jetzt mehr als 2022 insgesamt. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) am Montag mitteilte, stellten im September 29.570 Menschen einen Asylantrag. Die Zahl lag damit auf dem Niveau des Vormonats: Im August wurden 29.566 Anträge auf Asyl gestellt.
Autozulieferer Schaeffler will frühere Continental-Antriebssparte Vitesco kaufen
In der Automobilindustrie bahnt sich eine mögliche Milliardenübernahme an. Der Zulieferer Schaeffler teilte am Montag in Herzogenaurach mit, den in Regensburg ansässigen Antriebsspezialisten Vitesco übernehmen zu wollen. Schaeffler sei vor allem mit Blick auf die Elektromobilität "davon überzeugt, dass der Zusammenschluss mit Vitesco die Wettbewerbsfähigkeit erheblich verbessern wird", erklärte das Unternehmen.
Razzia und zwei Festnahmen wegen Waffenhandels in Hessen
Nach monatelangen verdeckten Ermittlungen sind in Hessen zwei Männer wegen des Verdachts festgenommen worden, mit Waffen und Munition gehandelt zu haben. Darunter seien auch Kriegswaffen, teilten die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt am Montag mit. Die beiden Verdächtigen im Alter von 74 und 38 Jahren sitzen in Untersuchungshaft.
Rettungsdienst: Bis zu 250 Menschen auf Musikfestival bei Hamas-Angriff getötet
Bei ihrem Großangriff auf Israel haben bewaffnete Kämpfer der Hamas nach Angaben eines israelischen Rettungsdienstes auf einem Musikfestival im Süden des Landes am Samstag bis zu 250 Menschen getötet. Es gebe etwa "vier oder fünf Lastwagen, die jeweils 50 Leichen" von dem Festivalgelände in der Nähe des Gazastreifens abtransportierten, sagte der Sprecher des israelischen Rettungsdienstes Zaka, Moti Bukjin, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Er gehe von "etwa 200 bis 250 Leichen" aus.
Armee: Israel erlangt "volle Kontrolle" über von Hamas überfallene Orte zurück
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die vollständige Kontrolle in den von der Hamas angegriffenen Orten zurückerlangt. "Wir haben die volle Kontrolle über die Orte", sagte Armeesprecher Daniel Hagari am Montag über die südisraelischen Gebiete in der Nähe des Gazastreifens. Allerdings könnten sich noch "Terroristen" in der Region aufhalten.
DAK: E-Zigarette bei Schulkindern Einstiegsdroge Nummer eins für Nikotinsucht
E-Zigaretten sind bei Schulkindern inzwischen die Einstiegsdroge Nummer eins für eine Nikotinsucht. Fast jeder und jede Vierte der Kinder und Jugendlichen probierte schon einmal eine E-Zigarette, wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Montag in Hamburg berichtete. Damit ist die E-Zigarette 2023 erstmals das Rauchprodukt, mit dem Kinder und Jugendliche am häufigsten Erfahrungen machten.
Nagelsmann will in den USA Rücksicht auf BVB-Spieler nehmen
Der neue Bundestrainer Julian Nagelsmann will auf der umstrittenen USA-Reise mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Rücksicht auf die Spieler von Borussia Dortmund nehmen. "Das haben wir natürlich im Hinterkopf, das gehört zur Verantwortung dazu", sagte Nagelsmann am Montag vor dem Flug von Frankfurt/Main nach Boston. Der BVB hat keine 40 Stunden nach der Rückkehr aus Amerika das Bundesliga-Freitagabendspiel gegen Werder Bremen.
Sachverständigenrat warnt vor Gefahr anhaltender Energiearmut
Der massive Anstieg der Energiepreise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine belastet die Haushalte in Deutschland deutlich. Um 52 Euro stiegen die monatlichen Abschlagszahlungen für Strom und Heizung seit März 2022 im Mittel, wie der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen mitteilte. Folgen hat das vor allem für ärmere Haushalte. Die Sachverständigen sprachen sich für eine Verlängerung der Energiepreisbremsen aus.
Opec rechnet bis 2045 mit steigender Nachfrage nach Öl
Trotz aller Notwendigkeit, die Erderwärmung zu begrenzen, rechnet die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) noch bis ins Jahr 2045 mit einer weltweit steigenden Nachfrage nach dem fossilen Brennstoff Öl. Die Nachfrage werde im Jahr 2045 rund 116 Millionen Barrel pro Tag erreichen, das wären 16,5 Prozent mehr als 2022, heißt es im am Montag veröffentlichten aktuellen Jahresbericht der Opec.
DFB-Team zunächst ohne Havertz
Bundestrainer Julian Nagelsmann muss auf dem USA-Trip der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zunächst auf Kai Havertz verzichten. Der 24 Jahre alte Profi vom FC Arsenal reist wegen einer Zahn-OP erst am Mittwoch nach. Für Nagelsmanns Debüt am Samstag (21.00 Uhr MESZ/RTL) gegen die USA in Hartford/Connecticut stünde Havertz aber zur Verfügung.
Ex-Kanzlerin Merkel verurteilt Angriffe der Hamas auf Israel "auf das Schärfste"
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Angriffe der radikalislamischen Hamas auf Israel "auf das Schärfste" verurteilt. Die "terroristischen Angriffe" auf den Staat Israel seien "menschenverachtend und barbarisch", erklärte Merkel am Montag. Ihre Gedanken und ihre Solidarität seien beim israelischen Volk und der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, "die die Sicherheit des Staates Israel verteidigen".
Versicherungsstatistik widerlegt Ruf von Freitag, dem 13., als Pechtag
Die Statistik widerlegt den Aberglauben: An einem Freitag, dem 13., ereignen sich nicht mehr Unglücke als sonst. Das zeigen Langzeitdaten der Zurich-Gruppe Deutschland, wie die Versicherung am Montag in Köln mitteilte. Danach liegen die Schadenfälle, die sich an einem Freitag, dem 13. ereignen, auf einem ähnlichen Niveau wie an allen anderen Freitagen.
Politik fordert Konsequenzen nach Feiern zu Hamas-Angriff in Berlin
Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien haben die Solidaritätsbekundungen mit dem Hamas-Angriff auf Israel in Berlin scharf kritisiert und Konsequenzen gefordert. "Wenn solche Terrorakte auf der Straße gefeiert werden, muss man als Rechtsstaat ganz klar dagegen vorgehen", sagte die SPD-Parteivorsitzende Saskia Esken am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Aus der Union kamen Forderungen, Beteiligten mit doppelter Staatsbürgerschaft die deutsche Staatsangehörigkeit zu entziehen.
Dorfbewohner und Freiwillige suchen in Afghanistan nach Erdbeben-Opfern
Nach der Serie schwerer Erdbeben im Westen Afghanistans mit mehr als 2000 Toten haben am Montag viele Freiwillige bei der Bergung von Verschütteten und der Versorgung obdachloser Dorfbewohner geholfen. Mit Lastwagen brachten die Helfer Lebensmittel, Zelte und Decken in schwer zugängliche Gebiete 30 Kilometer nordwestlich der Großstadt Herat, die am Samstag von einem Beben der Stärke 6,3 und acht starken Nachbeben erschüttert worden war.
Fast sieben Jahre Jugendstrafe nach tödlichem Anschlag auf Flüchtlingsheim 1991
Mehr als 30 Jahre nach einem tödlichen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im saarländischen Saarlouis ist der Brandstifter wegen Mordes verurteilt worden. Das zuständige Oberlandesgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz verhängte gegen den heute 52-Jährigen am Montag eine Jugendstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten. Bei dem Feuer im Jahr 1991 war der damals 27 Jahre alte Asylbewerber Samuel Yeboah getötet worden.
Junge Union fordert nach Landtagswahl Rücktritt von Innenministerin Faeser
Nach dem Debakel für die SPD bei der Landtagswahl in Hessen hat die Junge Union den Rücktritt von Spitzenkandidatin Nancy Faeser (SPD) vom Amt der Bundesinnenministerin gefordert. "Das historisch schlechte Ergebnis der SPD in ihrem ehemaligen Stammland Hessen war ein Misstrauensvotum gegen die Bundesinnenministerin", erklärte JU-Chef Johannes Winkel am Montag. Die SPD war in Hessen hinter der AfD auf dem dritten Platz gelandet.
SPD-Chefin Esken mahnt schnelle Entscheidungen bei Migrationsthemen an
SPD-Chefin Saskia Esken hat als Reaktion auf das schlechte Abschneiden ihrer Partei bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen ein "Deutschlandtempo" bei wichtigen Entscheidungen in der Migrationsdebatte angemahnt. Bei den Themen, "die das Leben der Menschen wirklich beschweren", müssten erfolgreich, aber vor allem auch schnell genug Lösungen gefunden und umgesetzt werden, sagte Esken am Montag im ARD-"Morgenmagazin".
CSU-Generalsekretär lehnt viertes Ministerium für Freie Wähler ab
Nach der Landtagswahl in Bayern hat CSU-Generalsekretär Martin Huber Forderungen der Freien Wähler nach einem weiteren Ministerium kategorisch zurückgewiesen. "Der Anspruch ist durch das Ergebnis in keinster Weise ableitbar", sagte Huber am Montag im Bayerischen Rundfunk.
Industrieproduktion im August leicht gesunken
Die Industrieproduktion in Deutschland ist auch im August zurückgegangen. Die Produktion im produzierenden Gewerbe sank im Vergleich zum Vormonat preisbereinigt um 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, die zuletzt wieder anziehenden Auftragseingänge und die Stabilisierung einzelner Stimmungsindikatoren deuteten aber darauf hin, dass die Industrieproduktion an der Talsohle angekommen sein könnte und Richtung Jahreswechsel wieder Fahrt aufnehme.
FDP-Vize Kubicki fordert nach Landeswahlen Kurswechsel der Ampel im Bund
Der stellvertretende Parteivorsitzende der FDP, Wolfgang Kubicki, hat nach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen einen Kurswechsel in der Ampel-Regierung auf Bundesebene gefordert. "So kann es nicht weitergehen", sagte Kubicki der "Bild"-Zeitung vom Montag. Alle Ampel-Parteien hätten verloren. "Das ist das klare Signal, dass wir in Berlin endlich aufnehmen müssen, was die Menschen bewegt."
CSU-Generalsekretär erklärt Wahlergebnis mit schweren Rahmenbedingungen
CSU-Generalsekretär Martin Huber hat das historisch schlechte Wahlergebnis seiner Partei bei den bayerischen Landtagswahlen mit der Diskussion um die Flugblattaffäre von Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger erklärt, die den Landtagswahlkampf überlagert habe. "Wir hatten besondere Rahmenbedingungen, schwere Rahmenbedingungen", sagte Huber am Montag im ARD-"Morgenmagazin" zu den Folgen der Affäre. Es sei für die CSU erfreulich, dass sie trotz 15,8 Prozent für die Freien Wähler stabil weiterregieren könne.
CDU erneuert Angebot an "Ampel" zu Zusammenarbeit in Migrationspolitik
Nach den starken Gewinnen der AfD bei den Landtagswahlen in Hessen und Bayern hat die CDU ihr Angebot an die Ampel-Regierung erneuert, in der Migrationspolitik zusammenzuarbeiten. Seine Partei sei "total bereit, konstruktiv ohne Pauken und Trompeten sich zusammenzusetzen", sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Das Ziel müsse für alle das Gleiche sein: "Illegale Migration muss unterbunden werden."
Ifo: Erwartungen des Einzelhandels an kommende Monate leicht verbessert
Die Erwartungen des deutschen Einzelhandels an die kommenden Monate haben sich laut Umfrage des Ifo-Instituts leicht verbessert. "Die zuletzt spürbaren Einkommenszuwächse bei vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern dürften weiter zu einer Stärkung der Kaufkraft führen. Davon sollten auch die Einzelhändler profitieren", erklärte am Montag Ifo-Experte Patrick Höppner. Die aktuelle Lage dagegen schätzen die Unternehmen etwas schlechter ein als zuvor.
Israelische Armee: Noch "sieben bis acht" Orte in Israel umkämpft
Zwei Tage nach dem massiven Überraschungsangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel sind nach Angaben der israelischen Armee mehrere grenznahe israelische Ortschaften weiterhin schwer umkämpft. "Wir kämpfen immer noch", sagte Armeesprecher Richard Hecht am Montagmorgen vor Journalisten. Es gebe "zwischen sieben und acht" offene Kampfschauplätze im Grenzgebiet zum Gazastreifen, "an denen wir immer noch gegen Terroristen kämpfen".
Lang warnt FDP vor Fortsetzung des bisherigen Kurses in der "Ampel"
Nach den Verlusten für die Ampel-Parteien bei den Landtagswahlen in Hessen und Bayern hat die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang die FDP aufgefordert, einen konstruktiveren Kurs in der Regierungskoalition im Bund einzuschlagen. Sie würde "der FDP nicht empfehlen, jetzt einfach immer mehr vom Selben nochmal zu machen", sagte Lang am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Die "Ampel" habe Vertrauen eingebüßt, weil Konflikte "viel zu oft in der Öffentlichkeit" ausgetragen würden.
Heftige Regenfälle durch Tropensturm "Koinu" in Hongkong
Nur einen Monat nach Schäden durch den Taifun "Saola" hat Sturm "Koinu" Hongkong erreicht und heftige Regenfälle mit sich gebracht. Wie der Wetterdienst am Montag mitteilte, fielen in einigen Teilen der Stadt bis zu 300 Milliliter Regen. Für etwa sechs Stunden gab die Behörde ihre höchste Regenwarnung heraus, bevor diese um 10.30 Uhr (Ortszeit, 04.30 Uhr MESZ) wieder herabgestuft wurde.