Letzte Nachrichten
Magdeburger Handballer mit Sieg in WM-Pause
Der deutsche Handballmeister SC Magdeburg hat sich mit einem seriösen Sieg in die WM-Pause verabschiedet. Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert setzte sich am 2. Weihnachtsfeiertag 33:29 (15:12) gegen Frisch Auf Göppingen durch und hielt Anschluss an die Tabellenspitze. Zudem hat der SCM noch zwei Spiele in der Hinterhand.
Boxing Day: WM-Fahrer retten Tottenham Remis
Der englische Fußball-Spitzenklub Tottenham Hotspur hat zum Auftakt des traditionellen Boxing Days in der Premier League einen Punkt im Londoner Stadtderby beim FC Brentford gerettet. Das Team um den tragischen England-Helden Harry Kane erkämpfte beim Überraschungsteam, das zuletzt Meister Manchester City bezwungen hatte, dank zweier WM-Fahrer ein 2:2 (0:1). Dennoch verpassten die Spurs den Sprung auf Platz drei.
EU-Pläne für Datenverkehr mit den USA stoßen auf Kritik
Die Pläne der EU-Kommission für Neuregelungen im Datenverkehr mit den USA stoßen auf Kritik. Der österreichische Datenschützer Max Schrems sprach im Düsseldorfer "Handelsblatt" nach Angaben vom Montag von einer "bewussten Verletzung rechtsstaatlicher Prinzipien und einer Missachtung des Europäischen Gerichtshofs". Skeptische Töne kamen auch aus Deutschland.
Xi ruft Behörden in China zu wirksamem Schutz der Bevölkerung vor Covid-19 auf
Vor dem Hintergrund der Abkehr seines Landes von der Null-Covid-Politik verlangt der chinesische Präsident Xi Jinping wirksame Schritte zum Schutz der Bevölkerung zu unternehmen. "Gegenwärtig stehen Covid-19-Vorbeugung und -Kontrolle in China vor einer neuen Situation und neuen Aufgaben", erklärte Xi nach Angaben des staatlichen Senders CCTV in einer Richtlinie. Zuvor hatte Peking die Veröffentlichung täglicher Corona-Daten nach fast drei Jahren eingestellt.
NGOs setzen Programme in Afghanistan wegen Arbeitsverbots für Frauen aus
Wegen des von den Taliban verhängten Arbeitsverbots für Frauen in Nichtregierungsorganisationen (NGOs) setzen mehrere ausländische Hilfsorganisationen ihre Tätigkeit in Afghanistan aus. "Bis wir Klarheit über diese Ankündigung haben, setzen wir unsere Programme aus", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung von Save the Children, dem Norwegischen Flüchtlingsrat (NRC) und Care am Sonntag. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erklärte, Deutschland werde sich "für eine deutliche Reaktion der internationalen Gemeinschaft" einsetzen. Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) stellte bisherige Afghanistan-Hilfen infrage.
Nach Lawinenabgang in Österreich alle Vermissten aufgetaucht
Nach dem Lawinenabgang im österreichischen Skigebiet Lech/Zürs am Arlberg sind am Montagmorgen nach einer großangelegten Suchaktion alle vermissten Wintersportler aufgetaucht. Ein Mensch war schwer verletzt, von den rund zehn zunächst Vermissten waren wenige leicht, die anderen unverletzt.
Garantiebetrag bei Kindergrundsicherung soll im Bereich des Kindergelds liegen
Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) rechnet damit, dass der Garantiebetrag in der künftigen Kindergrundsicherung in etwa so hoch wie das Kindergeld ausfallen wird. Sie will laut Interviews vom Feiertagswochenende Anfang kommenden Jahres Eckpunkte für die Reform vorstellen. Eingeführt werden soll die Kindergrundsicherung dann 2025.
Experten sehen Corona-Pandemie in Deutschland vor dem Ende
Führende Gesundheitsexperten sehen die Corona-Pandemie in Deutschland vor dem Ende. "Ich rechne fest damit, dass die Pandemie jetzt zunehmend ausläuft", sagte der Intensivmediziner Christian Karagiannidis dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der Berliner Virologe Christian Drosten sieht bei Corona hierzulande schon eine "erste endemische Welle", wie sie unter anderem bei der saisonal auftretenden Grippe üblich ist.
EU erwartet weiter steigende Zahl von Asylbewerbern
Die europäische Asylbehörde (EUAA) erwartet einen weiteren Anstieg der Asylbewerberzahlen im kommenden Jahr. "Es ist ziemlich klar, dass die steigenden Antragszahlen in absehbarer Zeit anhalten werden", sagte Behördenchefin Nina Gregori, den Zeitungen der Funke Mediengruppe nach Angaben vom Montag. Instabilität und Bedrohungen, die Menschen zur Flucht bringen, seien leider nicht vorübergehend.
Fachverbände dringen auf geschlechtsneutrale Formulierung bei Arzneimittelwerbung
Aus medizinischen und pharmazeutischen Fachverbänden kommen Forderungen nach einer geschlechtsneutralen Formulierung für den gesetzlichen Pflichttext bei der Arzneimittelwerbung. Die bislang rein männliche Formulierung "passt nicht mehr in die Zeit", sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Er wies darauf hin, dass es mittlerweile etwa ebenso viele Ärztinnen wie Ärzte gebe.
Schulze kündigt weitere deutsche Unterstützung im Kampf gegen Hunger an
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat weitere deutsche Unterstützung im weltweiten Kampf gegen den Hunger zugesichert. "Unser Engagement gegen den Hunger ist auch eine Frage der geopolitischen Glaubwürdigkeit", sagte Schulze den Zeitungen der Funke Mediengruppe nach Angaben vom Montag. Deutschland werde hier "auch 2023 nicht nachlassen".
Polizei setzt Suche in Berliner Kanal zu Einbruch in Grünes Gewölbe fort
In Zusammenhang mit dem Einbruch im Grünen Gewölbe in Dresden setzen Polizeitaucher ihre Suche nach möglichen Beweisstücken in einem Berliner Kanal fort. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden am Montagvormittag weiter sagte, ist noch nicht absehbar, wie lange der Einsatz andauern wird. Die Suche mit 20 Polizeitauchern aus mehreren Bundesländern hatte am Sonntagmorgen im Neuköllner Schifffahrtskanal begonnen.
Vierschanzentournee: Geiger führt deutsches Aufgebot an
Hoffnungsträger Karl Geiger führt das Aufgebot der deutschen Skispringer für die am Mittwoch in Oberstdorf beginnende 71. Vierschanzentournee (28. Dezember bis 6. Januar) an. Zudem setzt Bundestrainer Stefan Horngacher wie erwartet auf den sechsmaligen Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf), Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding), Stephan Leyhe (Willingen), Constantin Schmid (Oberaudorf) und Pius Paschke (Kiefersfelden).
Golf-Welt trauert um Rekordsiegerin Whitworth
Die Golf-Welt trauert um eine ihrer Größten: Rekordsiegerin Kathy Whitworth ist an Heiligabend im Kreise ihrer Familie verstorben, das bestätigte der Dachverband LPGA am späten Sonntagabend. Die Amerikanerin wurde 83 Jahre alt. Whitworth schaffte auf der Frauen-Profitour unerreichte 88 Siege und damit eine Marke, die auch im Männergolf niemandem gelang. Tiger Woods und Sam Snead halten dort mit 82 Turniersiegen den Rekord.
Gasspeicherstand in Deutschland steigt den vierten Tag in Folge
Angesichts milder Temperaturen ist der Gasspeicherstand in Deutschland auch an Heiligabend weiter gestiegen. Wie aus Daten des europäischen Speicherverbands GIE vom Montag hervorgeht, erhöhte sich die vorgehaltene Menge am Samstag um 0,37 Prozentpunkte auf 87,84 Prozent. Dies war der vierte Anstieg in Folge.
Bundestrainer Gislason denkt nicht an sein Karriere-Ende
Bundestrainer Alfred Gislason kann und will sich ein Leben ohne Handball nicht vorstellen, an ein Karriere-Ende denkt der 63-Jährige noch lange nicht. "Die Arbeit beim DHB macht mir Spaß. Ich habe keinen Plan, das sein zu lassen", sagte Gislason im SID-Interview. Er habe "nach wie vor einfach so viel Spaß" am Trainerjob. "Und so lange ich die Kraft spüre und glaube, dass ich etwas vermitteln kann, werde ich weitermachen. Der Handball wird mich nicht so schnell los."
Bradys Bucs auf Play-offs-Kurs: "Brauchen Riesenspiel"
Dank eines kleinen Weihnachtswunders sind Tom Brady und die Tampa Bay Buccaneers den Play-offs der Football-Profiliga NFL ganz nah. Das Team um den Superstar lag schon wieder zurück, Quarterback Brady spielte erneut wechselhaft, am Ende stand dennoch ein ganz wichtiges 19:16 nach Overtime bei den Arizona Cardinals.
Brady und die Bucs nah an den Play-offs: "Brauchen Riesenspiel"
Dank eines kleinen Weihnachtswunders sind Tom Brady und die Tampa Bay Buccaneers den Play-offs der Football-Profiliga NFL ganz nah. Das Team um den Superstar lag schon wieder zurück, Quarterback Brady spielte erneut wechselhaft, am Ende stand dennoch ein ganz wichtiges 19:16 nach Overtime bei den Arizona Cardinals.
Statue und Comeback-Sieg: Mavericks beschenken Nowitzki
Die eigene Statue, ein Rekordviertel und ein Comeback-Sieg am ersten Weihnachtstag: Für Dirk Nowitzki hat sich der Festtagsausflug zu seinen Dallas Mavericks in jeder Hinsicht gelohnt. Die Texaner feierten am Sonntag gegen die Los Angeles Lakers trotz eines ganz schwachen Starts mit 124:115 ihren dritten Sieg in Folge.
Proteste in Berg-Karabach gegen Blockade von Landverbindung nach Armenien
In der umstrittenen Grenzregion Berg-Karabach haben tausende Menschen gegen eine Blockade der einzigen Landverbindung zu Armenien durch aserbaidschanische Aktivisten protestiert. 120.000 Menschen vom Latschin-Korridor abzuschneiden, der einzigen Straße, die die Region mit der Außenwelt verbinde, sei "ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit", sagte Mary Asatrjan, eine Mitarbeiterin des Ombudsmann-Büros, am Sonntag bei der Demonstration in der Hauptstadt Stepanakert.
Mindestens 31 Tote durch arktischen Wintersturm in den USA an Weihnachten
"Das ist nicht das Weihnachtsfest, das wir uns gewünscht haben": Der gnadenlose Wintersturm ist am Sonntag weiter mit heftigen Schneefällen und eisigem Wind über den Osten der USA hinweggefegt. Mindestens 31 Menschen kamen infolge des Sturms ums Leben. Mehr als 200.000 Menschen an der US-Ostküste waren am Weihnachtsmorgen ohne Strom. Dramatisch entwickelte sich die Lage in Buffalo im Bundesstaat New York.
Nach Lawinenabgang in Österreich alle Vermissten gerettet
Nach dem Lawinenabgang im österreichischen Skigebiet Lech Zürs am Arlberg sind am Montagmorgen nach einer großangelegten Suchaktion auch die letzten beiden vermissten Wintersportler gerettet worden. Nach derzeitiger Erkenntnislage könne davon ausgegangen werden, dass niemand mehr vermisst werde, teilte die Polizei in der Nacht zu Montag mit. Acht Wintersportler seien glimpflich davongekommen, sagte Hermann Fercher von der Einsatzzentrale der Nachrichtenagentur AFP.
Mindestens 26 Tote durch arktischen Wintersturm in den USA an Weihnachten
"Das ist nicht das Weihnachtsfest, das wir uns gewünscht haben": Der gnadenlose Wintersturm ist am Sonntag weiter mit heftigen Schneefällen und eisigem Wind über den Osten der USA hinweggefegt. Mindestens 26 Menschen kamen infolge des Sturms ums Leben. Mehr als 200.000 Menschen an der US-Ostküste waren am Weihnachtsmorgen ohne Strom. Dramatisch entwickelte sich die Lage in Buffalo im Bundesstaat New York.
Nach Lawinenabgang in Österreich noch zwei Menschen vermisst
Nach dem Lawinenabgang im österreichischen Skigebiet Lech Zürs am Arlberg sind am Sonntagabend noch zwei Menschen vermisst worden. Acht Wintersportler seien glimpflich davongekommen, sagte Hermann Fercher von der Einsatzzentrale der Nachrichtenagentur AFP. Zunächst war von möglicherweise zehn Verschütteten ausgegangen worden.
Etwa zehn Wintersportler bei Lawinenabgang in Österreich verschüttet
Bei einem Lawinenabgang im österreichischen Skigebiet Lech Zürs am Arlberg sind am Sonntag etwa zehn Menschen verschüttet worden. Nach Angaben der Polizei konnte eine verletzte Person gerettet werden. Der Bergungs- und Sucheinsatz mit Hubschraubern und Lawinenspürhunden wurde laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA auch nach Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt.
Nowitzki-Statue in Dallas enthüllt: "Super emotional"
Weitere große Ehre für Dirk Nowitzki: Die Dallas Mavericks haben vor dem heimischen American Airlines Center eine Statue ihres langjährigen Leistungsträgers enthüllt und diesen damit fast zu Tränen gerührt. "Sie sieht unglaublich aus", sagte Nowitzki bei der Zeremonie am ersten Weihnachtstag: "Das ist seht speziell und super emotional für mich. Dieses Ding wird hier jetzt für immer stehen."
Sechs Tote und zwei Verletzte bei Sturz eines Busses in Fluss in Spanien
Bei einem Busunglück im Nordwesten Spaniens sind sechs Menschen ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden. Der Bus sei an Heiligabend bei schlechtem Wetter von einer Brücke in einen Fluss nahe der Stadt Vigo und der portugiesischen Grenze gestürzt, teilten die spanischen Behörden am Sonntag mit. Die Rettungskräfte stellten am späten Nachmittag die Bergungsarbeiten ein, da alle Vermissten geborgen seien.
Mindestens 22 Tote durch arktischen Wintersturm in den USA an Weihnachten
"Das ist nicht das Weihnachtsfest, das wir uns gewünscht haben": Der heftige arktische Wintersturm hat die USA am Wochenende mit Schneemassen und eisigem Wind in Atem gehalten. Mindestens 22 Menschen kamen infolge des Sturms ums Leben. Mehr als 200.000 Menschen waren am Sonntag an der Ostküste ohne Strom. Besonders stark betroffen war der Landkreis Erie County im Bundesstaat New York.
Mindestens fünf Tote bei Sturz eines Busses in Fluss in Spanien
Bei einem Busunglück im Nordwesten Spaniens sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Der Bus sei an Heiligabend bei schlechtem Wetter von einer Brücke in einen Fluss in der Gemeinde Cerdedo-Cotobade nahe der Stadt Vigo gestürzt, teilten die spanischen Behörden am Sonntag mit. Bis zum Nachmittag wurden demnach insgesamt fünf Leichen gefunden.
Organisationen stellen Arbeit in Afghanistan wegen Frauen-Verbots vorerst ein
Wegen des von den Taliban verhängten Arbeitsverbots für Frauen in Nichtregierungsorganisationen (NGOs) stellen drei ausländische Hilfsorganisationen ihre Tätigkeit in Afghanistan vorerst ein. "Bis wir Klarheit über diese Ankündigung haben, setzen wir unsere Programme aus", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung von Save the Children, dem Norwegischen Flüchtlingsrat und Care am Sonntag. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) erklärte, Deutschland werde sich "für eine deutliche Reaktion der internationalen Gemeinschaft" einsetzen.
Lauterbach will Finanzinvestoren den Kauf von Arztpraxen verbieten
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will per Gesetz verbieten, dass Finanzinvestoren Arztpraxen übernehmen. "Ich schiebe einen Regel davor, dass Investoren mit absoluter Profitgier Arztpraxen aufkaufen", kündigte Lauterbach in der "Bild am Sonntag" an. Es gebe "den fatalen Trend, dass Investoren medizinische Versorgungszentren mit unterschiedlichen Facharztpraxen aufkaufen, um sie anschließend mit maximalem Gewinn zu betreiben".
Mutmaßlicher Täter von Paris wollte ursprünglich "Ausländer" in Vorort töten
Der mutmaßliche Täter der Gewalttat in Paris hat ursprünglich laut Staatsanwaltschaft die Ermordung von Migranten in einem Pariser Vorort geplant. Am Morgen der Tat sei der 69-jährige Franzose zunächst nach Saint-Denis gefahren, um dort "Ausländer" zu ermorden, gegen die er nach eigenen Angaben einen "pathologischen Hass" empfinde, teilte die Pariser Staatsanwältin Laure Beccuau am Sonntag mit. Die Pariser Banlieue hat einen hohen Migrantenanteil.